BRD 1974
D: Jürgen Prochnow, Burkhard Driest R: Reinhard Hauff
Eigentlich stammt der junge Versicherungskaufmann Franz Blum (Jürgen Prochnow) aus gutem Haus. Doch dann beteiligt er sich an einem Bankraub, wird gefasst und zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Im Knast lernt er die Hackordnung der Haftanstalt mit ihren unbarmherzigen Spielregeln kennen. Vor allem der brutale Schläger Walter “Tiger” Kuul (Burkhard Driest) macht Blum und dessen Mitgefangenen das Leben schwer. Zunächst bleibt Franz Blum im Gefängnis ein Einzelgänger. Doch das führt ihn mehr und mehr in eine Sackgasse. So arbeitet sich Blum innerhalb der Knast-Hierarchie mit allerlei Tricks und Winkelzügen vom unterdrückten Außenseiter zum Gebieter hoch und erwirbt sich so allmählich den Respekt der Mithäftlinge. Doch eine gefährliche Konfrontation mit dem skrupellosen Kuul ist dabei
Regisseur Reinhard Hauff schuf mit diesem Film eine parabelhafte Geschichte über erzwungene soziale Anpassung, die letztendlich das Gegenteil dessen bewirkt, was eigentlich gewollt war.
Die Handlung basiert auf den Erlebnissen des Autors Burkhard Driest, der von 1965 bis 1968 selbst wegen Bankraubs inhaftiert war.
Gedreht wurde im Sommer 1973 in einem seinerzeit nicht genutzten Trakt der JVA Hamburg-Fuhlsbüttel

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