Kein Pardon ist eine 1993 erschienene Fernsehsatire. Der Komiker Hape Kerkeling führte Regie (Co-Regie: Angelo Colagrossi), wirkte am Drehbuch mit und spielte die Hauptrolle. In weiteren Rollen sind Heinz Schenk und Elisabeth Volkmann zu sehen.
Der Film zeigt den abgehalfterten und cholerischen Fernsehmoderator Heinz Wäscher, der von seinem großen Anhänger Peter Schlönzke abgelöst wird. Daraufhin verfällt der ausgeglichene Schlönzke den gleichen Allüren wie sein ehemaliges Idol.
Der Film wurde 1993 von mehr als Menschen im Kino gesehen.
Handlung[Bearbeiten]
Der ungeschickte Peter Schlönzke arbeitet als Schnittchenauslieferer im Familienbetrieb und ist großer Fan der Unterhaltungssendung „Witzischkeit kennt keine Grenzen” von Moderator Heinz Wäscher. Seine Mutter meldet ihn an einer Talentshow der Sendung an. Zwar kann er den Talentwettbewerb nicht für sich entscheiden, doch lernt er im Gebäude des Senders die Tontechnikerin Ulla kennen, die ihm einen Job als Kabelhilfe besorgt. Er erhält nun Einblick in die Produktion seiner Lieblingssendung und stellt fest, dass Heinz Wäscher keineswegs so nett ist, wie er im Fernsehen immer wirkt, sondern die Mitarbeiter am Set mit seinen Starallüren tyrannisiert. In einer Livesendung wird Schlönzke als „Lustiger Glückshase” eingesetzt. Als er im Verlauf der Sendung einen Wutausbruch bekommt und Wäscher wüst beschimpft, begeistert dies den Programmdirektor dermaßen, dass er Schlönzke den Moderatorenplatz Wäschers anbietet. Ein Jahr später lebt Schlönzke in einer luxuriösen Wohnung und plagt seine Umwelt mit ebensolchen Starallüren, wie es vor ihm auch schon Wäscher getan hat. Er hat kaum noch Kontakt zu seiner Familie und das Verhältnis zu Freundin Ulla ist gespannt. Als Kritik wegen sinkender Einschaltquoten aufkommt, wird auch Schlönzke entlassen. Seinen Platz nimmt die kleine Bettina ein, die seinerzeit den Talentwettbewerb gewonnen hatte.
Besetzung
Hape Kerkeling: Peter Schlönzke, Uschi Blum, Siegfried Schwäbli
Heinz Schenk: Heinz Wäscher
Elisabeth Volkmann: Hilde Schlönzke
Margret Homeyer: Hilma Schlönzke
Dirk Dautzenberg: Hermann Schlönzke
Andrea Heuer: Gudrun von Wölk
Maren Kroymann: Doris
Dirk Bach: Hardy Loppmann
Kurt Weinzierl: Bertram
Gottfried Vollmer: Walter
Laura Wendlandt: Bettina
Annett Kruschke: Ulla
Petra Zieser: Karin
Evelyn Meyka: Kundin
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