Am Vortag zu Meister Eders Geburtstag bekommt er einen Kuchen von seiner Schwester geschickt. Da Pumuckl nun auch einen Geburtstag haben möchte, einigen sich die beiden darauf, dass der Kobold zusammen mit dem Schreiner haben soll. Der Pumuckl wünscht sich dafür, dass Eder nicht schimpfen darf. Dieser wünscht sich im Gegenzug, dass der Pumuckl brav ist.
Am nächsten Morgen wird der Schreiner recht unsanft mit Geburtstagsglückwünschen geweckt und muss auch noch bei einer nachgestellten Koboldsgeburtsszene im Spülbecken als Meerersatz aushelfen. Das bringt ihn schon mal dazu, ein bißchen Schnaps zu trinken. Während die beiden feiern, kommt noch ein Kunde dazu, der am selben Tag Geburtstag hat und eine Flasche Sekt mitbringt, an die sie sich auch gleich ranhalten. Der Pumuckl bedient sich dabei auch aus den Sektgläsern. Als er sich auch noch in das allgemeine Geschehen mit einklinkt, kommt Eder nicht umhin, einen Kobold namens Pumuckl mit roten Haaren zu erklären. Als Gleichberechtigung gibt es nun von Herrn Gerstls Seite aus einen blauen Kobold Mupuckl. Herr Gerstl kommandiert nun voller Freude Mupuckl und Pumuckl herum. Der Pumuckl erfüllt auch alle Wünsche, schließlich soll er ja brav sein und der Schreiner darf nicht schimpfen, wenn der Wunsch einen zerstörerischen Beigeschmack hat. Als aber der Kobold dem Wunsch nachkommt, dass er sprechen soll, fällt Herr Gerstl in Ohnmacht. Dabei unterhalten sich Schreiner und Kobold darüber, ob es nun wirklich zwei Kobolde gibt, oder nicht. Wieder bei Bewusstsein, schiebt Herr Gerstl alles dem Alkohl in die Schuhe und verabschiedet sich zum Mittagessen bei seiner Frau. Völlig fertig sieht Pumuckl nun ein, warum die Menschen nur einmal im Jahr Geburtstag feiern, weil das selbst für einen Kobold zu viel ist.