Meister Eder und Pumuckl kommen bei einem Spaziergang an einem Geschäft mit einer Dekoration in Form von Silberblumen vorbei. Pumuckl ist sofort hin und weg und kann vom Schreiner nur von dort weggelockt werden, indem er ihm verspricht, daheim welche zu machen. Versprochen, getan. Jedoch übertreibt es der kleine Kobold mal wieder und bald liegen an allen Ecken und Enden der Werkstatt Silberblumen herum. Die erste Kundin, Kramerin Frau Zangl, ist ganz hin und weg und bestätigt damit Pumuckls Interesse. Der nächste Kunde, Herr Kraus, ist dagegen den Blumen sehr abgeneigt. Meister Eder besteht also darauf, dass der Pumuckl überzählige Blumen entfernt. Schlau wie er ist, müssen die Blumen natürlich in die Blumenkästen vor der Werkstatt. Dort entdeckt sie die Hausmeisterin und in der Annahme, dies sei Müll der Lausbuben aus dem Vorderhaus, entsorgt sie sie in die Abfalltonne. Weil die Kästen so leer aussehen, bringt sie dem Schreiner, der gar nicht weiß, wie ihm geschieht, ihre künstlichen Blumen von daheim vorbei und ist überglücklich, dass die so gut in die Kästen passen. Um weiteres zu verhindern, beschließt Eder, dass alle Blumen, auch die um des Kobolds Bett, verschwunden sein müssen, bevor der Herr Kraus wieder kommt.
Bei einem Mittagsschläfchen bemerkt der Pumuckl, dass die Blumen doch recht lästig sind. Als der Schreiner einmal nicht da ist, steckt er sie, wie geheißen, in eine Schublade, allerdings ausgerechnet in eine aus dem Schränkchen von Herrn Kraus. Der freut sich bei der Abholung darüber, dass die Silberblumen offensichtlich entfernt wurden und nimmt sein Kästchen mit, ohne zu entdecken, dass da Silberblumen eingelagert worden sind. Meister Eder bleibt auch nichts anderes übrig, als diese Tatsache resignierend zur Kenntnis zu nehmen.
Meister Eder – Alfred Pongratz
Pumuckl – Hans Clarin
Erzähler – August Riehl
Hausmeisterin – Gusti Kreißl
Herr Kraus – Michael Lenz
Regie – Alexander Malachovsky
Frau Zangl – Kitty de Bruyn